Fränkische Metropole Nürnberg

© 2017 Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg Verkehrsverein Nürnberg e.V.  / Fotograf: © Uwe Niklas
Nürnberg – bei diesem Namen mag der eine an Bratwürstchen, Lebkuchen und den Christkindlesmarkt denken, der andere an die von den Nationalsozialisten missbrauchte „Stadt der Reichsparteitage“ und die strafrechtliche Verfolgung des NS-Terrorregimes durch das Internationale Militärtribunal in den „Nürnberger Prozessen“. Wieder andere mögen den Namen der Stadt mit großen Gestalten der Kunst- und Kulturgeschichte verknüpfen: Albrecht Dürer, Veit Stoß oder Willibald Pirckheimer.

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über Nürnberg

Mehr als nur Lebkuchen und "Drei im Weggla"

Welches Image man auch mit Nürnberg verbindet: In der Realität ergibt sich ein sehr vielschichtiges Mosaik. Da ist die weltoffene Wirtschaftsmetropole mit hervorragender Infrastruktur, zukunftsfähigen Branchen und steter Innovationskraft; der Wissenschaftsstandort mit angesehenen Hochschulen und Forschungseinrichtungen; die Kulturstadt mit einer vielfältigen Museumslandschaft und einem Reigen attraktiver Veranstaltungen; die soziale Stadt mit vorbildlichen Projekten und Einrichtungen. Da ist die in zahlreichen internationalen Umfragen bestätigte hohe Lebensqualität, die die über 500 000 Einwohner genießen. Und da ist ein quicklebendiges Miteinander verschiedener Kulturen, die das Stadtbild ebenso prägen wie das harmonierende Nebeneinander von Historie und Moderne.

Museumsvielfalt, Kirchen und Kultur

Im Nürnberger Kulturleben ist der Spagat zwischen Tradition und Moderne kein mühsamer Kraftakt, hat die Stadt doch in ihrem größten Sohn Albrecht Dürer (1471- 1528) einen ausgesprochen innovativen Vordenker. Wie Dürers Gemälde im Germanischen Nationalmuseum, dem größten Museum deutscher Kunst und Kultur, so legen auch die bis heute im Stadtbild sichtbaren Werke etwa von Veit Stoß, dessen „Engelsgruß“ in Tiergärtnertorplatz mit Blick auf das Albrecht-DürerHaus (Foto: Birgit Fuder St. Lorenz hängt, oder Adam Krafts Kreuzweg in St. Johannis Zeugnis ab von der großen Vergangenheit der Stadt. Die Geschichte erfolgreich lebendig werden lassen auch die städtischen Museen mit ihren inszenierten Führungen und Museumstheaterstücken, in denen Dürers Leben und Arbeiten ebenso anschaulich vermittelt wird wie der Alltag in einem Patrizierhaushalt. Nürnbergs große Tradition als Spielzeugstadt und als Industriestandort ist im Spielzeugmuseum und im Museum Industriekultur durchaus auch im wörtlichen Sinne greifbar. Kunst und Design der Gegenwart erwarten den Besucher im Neuen Museum, als Ausstellungsforum rückt die Kunsthalle zeitgenössische Kunst in das Blickfeld. Auch Kommunikationsfans und Eisenbahnfreunde kommen in jeweiligen Museumsausstellungen auf ihre Kosten. All diese Einrichtungen und viele mehr beteiligen sich mit großem Publikumserfolg an der jährlich im Mai veranstalteten „Blauen Nacht“, wie die lange Nacht der Museen und Kultur in Nürnberg genannt wird.

Mit den Sparten Oper, Konzert, Schauspiel und Ballett prägt das Staatstheater Nürnberg das Theaterleben der Stadt, das durch zahlreiche freie Bühnen bereichert wird. Auch Puppenspieler, die beim Internationalen Figurentheaterfestival aus aller Welt nach Nürnberg kommen, haben darin ihren festen Platz. Ein Kinderkulturzentrum mit Museum und Theater, mehrere Kleinkunstbühnen und die Vernetzung der Aktivitäten für das junge Publikum durch ein Forum machen Nürnberg zu einer Hochburg der Kinderkultur. Bundesweite Vorzeigequalität haben die elf Kulturläden, die stadtteilbezogene Kulturarbeit leisten.

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